Bei einem schweren Sturm im Südwesten von Frankreich ist ein Mensch ums Leben gekommen. Der LKW-Fahrer war in seinem Lastwagen von herabfallenden Ästen getroffen worden.
Rund 850.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Sturm "Nils" war mit Geschwindigkeiten von 160 Kilometern pro Stunde über fünf Départements hinweggefegt. In Südfrankreich gilt die höchste Warnstufe Rot.
Auch in Spanien richtete der Sturm Schäden an. In Katalonien war die höchste Alarmstufe ausgerufen worden. Es wurden Windgeschwindigkeiten von fast 170 Kilometern pro Stunde gemessen. Mindestens sieben Menschen wurden verletzt. Der Schienen-, Straßen- und Flugverkehr war zeitweise eingeschränkt. Auch auf der Mittelmeerinsel Mallorca tobte der Sturm.
In Portugal gab die Böschung unmittelbar vor einer wichtigen Autobahnbrücke infolge eines Deichbruchs entlang des Flusses Mondego nach. Die halbe Fahrbahn stürzte in die Tiefe. Die wichtige Autobahn A 1, die die Hauptstadt Lissabon im Süden mit der zweitgrößten Stadt des Landes, Porto im Norden, verbindet, werde für mehrere Wochen gesperrt bleiben, berichtete der staatliche TV-Sender RTP.
dpa/jp