Gut drei Wochen nach den schweren Zugunglücken in Spanien hat ein dreitägiger Streik der Lokführer begonnen. Die Gewerkschaften fordern mehr Investitionen in die Sicherheit der Schienenwege und klare Regeln für Krisensituationen wie etwa Unwetter oder Schäden an Schienen.
Am 18. Januar waren im südlichen Andalusien zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidiert. 46 Passagiere kamen ums Leben; mehr als 120 wurden verletzt. Als wahrscheinliche Ursache des Unglücks gilt der Bruch einer Schiene.
Zwei Tage später krachte bei Barcelona ein Zug in die Trümmer einer Stützmauer, die auf die Schienen gestürzt war. Der Lokführer kam dabei ums Leben, Dutzende Passagiere wurden verletzt.
dpa/jp