Der sogenannte Friedensrat von US-Präsident Trump soll US-Medienberichten zufolge erstmals am 19. Februar in Washington zusammenkommen. Das Weiße Haus wolle das Treffen nutzen, um die zweite Phase des Gaza-Friedensprozesses voranzubringen, heißt es aus Regierungskreisen.
Die zweite Phase sieht unter anderem die Entwaffnung der islamistischen Hamas vor. Das lehnt die Terrororganisation jedoch ab. Auch soll der "Friedensrat" eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) aufbauen, die im Gazastreifen für Ordnung sorgen soll. Ziel sei auch, Geld für den Wiederaufbau des vom Krieg weitgehend zerstörten Küstenstreifens zu sammeln. Mit dabei sind unter anderem Ungarn, Israel, Belarus, Katar, Saudi-Arabien und die Türkei.
Viele europäische Staaten lehnen den von Trump im Januar in Davos gegründeten "Friedensrat" ab. Sie sehen ihn als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen. Anders als ursprünglich erwartet, soll das Gremium nämlich nicht nur den Gaza-Friedensprozess sondern weltweit Konflikte überwachen.
Das Gremium hat ein sehr weitreichendes Mandat und Trump das alleinige Vetorecht.
dpa/vk