Der Iran hat sich nach einer ersten Verhandlungsrunde im Konflikt mit den USA leicht optimistisch gezeigt. "Es war ein guter Anfang", sagte der iranische Außenminister Araghtschi nach den indirekten Verhandlungen unter Vermittlung des Gastgebers Oman. Auf die Frage, ob und wann die Gespräche fortgesetzt werden, legte sich Araghtschi nicht fest. Beide Regierungsdelegationen kehren nach seinen Worten zunächst zu Beratungen in ihre Hauptstädte zurück.
Bei den Gesprächen ging es aus iranischer Sicht um das umstrittene Atomprogramm und eine mögliche Lockerung von Sanktionen. Die USA drängen hingegen darauf, dass auch das iranische Raketenprogramm sowie die Unterstützung von Irans Verbündeten wie der Hamas, der Hisbollah-Miliz im Libanon und der Huthi im Jemen angesprochen werden müssen.
Die Gespräche gelten als heikel. Die USA haben ihre Militärpräsenz in der Golfregion massiv verstärkt, US-Präsident Donald Trump hatte bereits mit einem neuen Militärschlag gedroht.
dpa/rop