Die US-Regierung zieht 700 Beamte der Grenzschutzbehörde ICE aus Minneapolis ab. Das gab der Beauftragte Homan am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt. Der Abzug erfolge, weil Fortschritte erzielt worden seien.
Laut Homan arbeiten die lokalen Behörden mit der Bundesregierung zusammen. Deshalb müssten weniger ICE-Beamte eingesetzt werden. Homan betonte, der Abzug sei keine Abkehr von der Politik der Massenabschiebungen. Unter Präsident Trump seien erhebliche Fortschritte erzielt worden. Er gehe davon aus, dass dies auch weiterhin so bleiben werde, so Homan.
Im US-Bundesstaat Minnesota war es wegen der Abschiebungen wochenlang zu Protesten gekommen. Im Januar wurden zwei Demonstranten von Einsatzkräften erschossen.
belga/dlf/vk