40 Prozent der Krebserkrankungen könnten durch eine gesündere Lebensweise vermieden werden. Das meldet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) anlässlich des Welttags gegen Krebs an diesem Mittwoch. Dabei beruft sie sich auf eine aktuelle Studie der internationalen Agentur für Krebsforschung.
Die Forscher haben eine Liste mit den 30 größten Risikofaktoren zusammengestellt. Auf Platz eins steht Rauchen, das 15 Prozent der Krebsfälle verursacht. Alkohol steht auf Platz drei mit drei Prozent. Erstmals zählt die Studie auch Infektionen auf, die zu Krebs führen können. Sie machen zehn Prozent der Krebserkrankungen aus und stehen damit auf Platz zwei.
Weitere Risikofaktoren sind Fettleibigkeit, Bewegungsmangel sowie UV-Strahlen und Umweltverschmutzung. Allein in Belgien erkranken jedes Jahr 77.000 Menschen an Krebs.
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