Nach US-Zolldrohungen gegen Kubas Öllieferanten kündigt Mexiko neue humanitäre Hilfslieferungen für die sozialistische Karibikinsel an. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sagte, die notwendigen Vorbereitungen für den Versand von Hilfsgütern für die kubanische Bevölkerung liefen bereits. Zugleich bestritt sie, mit US-Präsident Trump über die Lage auf der Karibikinsel gesprochen zu haben.
Die US-Regierung hat allen Ländern, die Kuba mit Erdöl beliefern, Zölle angedroht. Mexiko zählt zu den größten Öllieferanten der sozialistisch regierten Insel und ist zugleich der wichtigste Handelspartner der Vereinigten Staaten. Sheinbaum hatte zuletzt vor einer humanitären Krise großen Ausmaßes auf Kuba gewarnt.
dpa/sh