Die diesjährige Grammy-Verleihung nutzten einige Künstler für Kritik an US-Präsident Trump. Die Musikerin Billie Eilish sagte in ihrer Dankesrede mit Blick auf Trumps Einwanderungspolitik, niemand sei illegal auf gestohlenem Land. Dafür erhielt sie Jubel und Applaus aus dem Publikum.
Die Menschen im Saal forderte sie auf, weiter zu protestieren. Viele Gäste trugen einen Button mit der Aufschrift "ICE Out". Billie Eilish und ihr Bruder Finneas sind mit "Wildflower" für den Song des Jahres ausgezeichnet worden.
Nach Kritik und Spott von Stars: Trump schimpft über Grammys
Nach Kritik und Spott über ihn und die Politik seiner Regierung hat US-Präsident Trump die Grammy-Gala und Moderator Trevor Noah beschimpft. Die Musikpreis-Verleihung sei "Müll" und "praktisch nicht anschaubar", schrieb Trump bei seinem Online-Sprachrohr Truth Social.
Den südafrikanischen Comedian Trevor Noah, der die Gala zum sechsten und letzten Mal moderierte, bezeichnete Trump als "totalen Verlierer". Noah hatte bei der Gala gespottet, dass Trump Grönland haben wolle, weil die Privatinsel von Jeffrey Epstein nicht mehr verfügbar sei. Er sei nie auf der Privatinsel von Epstein gewesen, schrieb Trump. Deswegen werde er Noah nun verklagen.
dpa/sh