Das US-Justizministerium plant nach der Veröffentlichung der Ermittlungsakten im Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein vorerst keine weiteren Anklagen. Das sagte der stellvertretende US-Justizminister Todd Blanche dem Sender CNN.
Bei der Prüfung der Epstein-Akten sei darin nichts gefunden worden, was eine Strafverfolgung ermöglichen würde, so Blanche. Der Vize-Justizminister räumte ein, dass das Material Verstörendes enthalten habe.
Das US-Justizministerium hatte am Freitag eine letzte Charge Ermittlungsakten veröffentlicht. Das Material enthält unter anderem E-Mails, Gerichtsdokumente, ärztliche Gutachten, aber auch etliche Fotos und Videos. In den Unterlagen kommen viele bekannte Persönlichkeiten vor.
dpa/sh