Israel will, dass die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" den Gazastreifen bis Ende Februar verlässt. Hintergrund ist ein Streit um neue Registrierungsauflagen für Hilfsorganisationen.
"Ärzte ohne Grenzen" hatte entschieden, keine Liste seiner palästinensischen und internationalen Mitarbeitenden an die israelischen Behörden weiterzugeben. Diese Entscheidung begründete die Organisation mit der Sorge um die Sicherheit der Mitarbeiter.
In den besetzten palästinensischen Gebieten würden medizinische und humanitäre Helfer immer wieder eingeschüchtert, willkürlich inhaftiert und angegriffen, so "Ärzte ohne Grenzen".
dpa/mh