Die Europäische Union will die notleidende Bevölkerung in Myanmar mit 63 Millionen Euro unterstützen. Dazu gehört unter anderem die Versorgung mit Lebensmitteln. Zudem soll das Geld eingesetzt werden, um Notunterkünfte zu errichten und Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche zu fördern.
Rund 23 Millionen Euro sind vorgesehen, um Mitglieder der muslimischen Minderheit der Rohingya in Bangladesch zu unterstützen. Myanmars Militär ging ab 2017 mit erheblicher Gewalt gegen die Rohingya vor. Vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ist ein Verfahren gegen Myanmar eingeleitet worden, in dem dem Land Völkermord an den Rohingya vorgeworfen wird. Myanmar weist das zurück.
Die Armee in Myanmar hatte am 1. Februar 2021 geputscht und die demokratisch gewählte De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi entmachtet. Mittlerweile kontrollieren Widerstandsgruppen und Rebellen Teile des Landes. Die Kämpfe halten an.
dpa/moko