US-Außenminister Marco Rubio ist zuversichtlich, dass in der Grönland-Frage eine Lösung gefunden wird, die alle zufriedenstellt. Man werde Gespräche mit Vertretern Grönlands und Dänemarks führen, so Rubio. "Ich glaube, wir haben einen Prozess in Gang gesetzt, der zu einem für alle Seiten positiven Ergebnis führen wird", sagte er.
Premierminister Bart De Wever hat sich unterdessen dafür ausgesprochen, beim Thema Grönland die Ruhe zu bewahren. Zu behaupten, die Nato sei tot, halte er da nicht für klug, sagte De Wever im Europaausschuss der Kammer. "Vielleicht ist es das, was manche in den Vereinigten Staaten hören wollen: Dass Europa selbst einen Bruch des transatlantischen Verhältnisses will", so De Wever.
Er hatte den USA in einer Neujahrsansprache im Stadtschloss derweil "fehlenden Respekt" vorgeworfen. "Wir können niemals hinnehmen, dass die Integrität und das Selbstbestimmungsrecht eines europäischen Verbündeten unter Druck gesetzt werden. Selbst wenn dieser Druck von einem anderen Verbündeten ausgeht", sagte De Wever.
belga/moko