Nach Barack Obama und Bill Clinton hat nun auch der ehemalige US-Präsident Joe Biden das Vorgehen der Behörden in Minneapolis nach tödlichen Schüssen scharf verurteilt. "Gewalt und Terror haben in den Vereinigten Staaten von Amerika keinen Platz, insbesondere nicht, wenn unsere eigene Regierung amerikanische Bürger verfolgt", schrieb er auf der Plattform X.
In Minneapolis war es in diesem Monat zu mehreren tödlichen Schusswaffenvorfällen durch Beamte der Einwanderungsbehörde ICE gekommen, darunter der Fall des 37-jährigen US-Bürgers Alex Pretti. Der Vorfall hatte landesweit Proteste und Empörung ausgelöst.
"Was im letzten Monat in Minneapolis geschehen ist, widerspricht unseren grundlegendsten Werten als Amerikaner. Wir sind kein Land, das seine Bürger auf offener Straße erschießt", so Biden. Viele Einwohner Minnesotas hätten unter deren Politik bereits genügend gelitten.
belga/rop