Für jeden Dollar, der weltweit in den Naturschutz fließt, werden derzeit etwa 30 Dollar in Vorhaben investiert, bei denen Natur zerstört wird. Das geht aus dem neuen Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep) zur Finanzlage der Natur hervor.
Demnach wurden im Jahr 2023 fast 220 Milliarden Dollar für Naturschutzmaßnahmen investiert. Davon stammten 197 Milliarden Dollar aus öffentlichen Mitteln - ein Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zu 2022.
Dennoch sei dies eine geringe Summe, verglichen mit Subventionen in Höhe von 2,4 Billionen Dollar für umweltschädliche Maßnahmen, hieß es. Als Beispiele wurden Gelder unter anderem für die Landwirtschaft, fossile Brennstoffe, Transport und Bauwirtschaft genannt. Bei privaten Investitionen sei die Diskrepanz noch deutlich größer, hieß es.
dpa/sh