Bei den jüngsten Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge rund 4.500 Menschen ums Leben gekommen - die meisten von ihnen Demonstranten. Das geht aus einem Bericht des iranischen Menschenrechtsnetzwerk (HRANA) mit Sitz in den USA hervor.
Weitere knapp 9.000 Todesfälle würden noch untersucht. Auch 197 Sicherheitskräfte kamen demnach ums Leben.
Das Internet im Iran bleibt weiter gesperrt. Nur langsam dringen Aufnahmen nach außen, die das volle Ausmaß der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste vom 8. und 9. Januar zeigen.
dpa/jp