Im Konflikt um Grönland hat sich US-Präsident Trump zuversichtlich geäußert, dass eine Einigung mit Nato-Partnern möglich ist.
Er denke, man werde eine Lösung finden, mit der die Nato und die USA "sehr glücklich" sein werden, sagte Trump kurz vor seinem Aufbruch zum Weltwirtschaftsforum nach Davos in der Schweiz. Gleichzeitig bekräftigte er seine bekannte Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.
In Davos hatten zuvor mehrere europäische Spitzenpolitiker die Grönland-Pläne und die neuen Zolldrohungen Trumps scharf kritisiert. Frankreichs Präsident Macron etwa warf den USA wörtlich "neuen Kolonialismus" vor und forderte eine entschlossene Antwort der EU. Auch Premierminister De Wever übte scharfe Kritik.
Nach Flugzeug-Panne: Trump auf dem Weg nach Davos
Nach technischen Problemen an Bord der Air Force One hat US-Präsident Donald Trump Medienberichten zufolge seine Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos fortgesetzt. Ein Ersatzflugzeug mit dem Präsidenten und seinen Begleitern an Bord startete kurz nach Mitternacht (Ortszeit) in Washington und ist auf dem Weg in die Schweiz, wie US-Medien unter Berufung auf mitreisende Journalisten berichteten.
Die Regierungsmaschine hatte wegen eines technischen Problems kurz nach dem Start am späten Dienstagabend (Ortszeit) kehrt gemacht und war zurück zum Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington geflogen. Die Besatzung habe ein "kleines elektrisches Problem" festgestellt, hatte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt den mitreisenden Journalisten mitgeteilt. Aus Sicherheitsgründen sei der Flug vorsorglich abgebrochen worden. Trump setzte die Reise anschließend mit der kleineren Air Force One - eine Boeing 757 - nach Zürich fort.
dpa/jp/est