Einen Monat nach Inkrafttreten des Social-Media-Verbots für Jugendliche zieht Australien eine erste Bilanz. Nach Angaben der Regierung wurden bereits mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt.
Australien hatte als erstes Land der Welt entsprechende Regeln eingeführt und gilt damit als Vorreiter im digitalen Kinderschutz. Nach vorläufigen Auswertungen der Online-Sicherheitsbehörde eSafety unternehmen betroffene Plattformen demnach "ernsthafte Anstrengungen", um Minderjährigen den Zugang zu verwehren.
Betroffen von dem Gesetz sind unter anderem Instagram, TikTok, Snapchat und YouTube. Ausgenommen sind verschiedene Messenger- und Spiele-Dienste wie WhatsApp.
dpa/sh