Gewisse Konservierungsstoffe können für das häufigere Auftreten von Krankheiten wie Krebs oder Diabetes verantwortlich sein. Das ist das Ergebnis von zwei französischen Untersuchungen, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift BMJ veröffentlicht worden sind.
Es gebe zahlreiche Zusammenhänge zwischen Konservierungsstoffen, die auf dem europäischen Markt oft in industriell hergestellten Lebensmitteln vorkommen, und einer größeren Häufigkeit von Krebserkrankungen, darunter Brust- und Prostatakrebs, heißt es in einer der beiden Studien.
Ernährungswissenschaftler Nicolas Guggenbühl sagte der RTBF: "Die gute Nachricht ist, dass in Europa die Verwendung von Zusatzstoffen, darunter Konservierungsstoffe, auf den Packungen angegeben werden muss."
Das kann unter Namen wie Sorbat oder Nitrit, aber auch durch die E-Nummern erfolgen. Konservierungsstoffe sind dabei zwischen E200 und E300 angegeben.
rtbf/moko