Im Iran halten die Proteste an - trotz der Beschwichtigungsversuche von Präsident Peseschkian.
In vielen Städten demonstrierten die Menschen auch Montag gegen die hohen Lebenshaltungskosten, die schlechte Wirtschaftslage und zunehmend gegen die politische Führung des Landes. Für Dienstag haben sieben kurdische Oppositionsparteien zum landesweiten Streik aufgerufen.
Der Präsident zeigte sich gesprächsbereit, erklärte aber auch, er könne nicht viel gegen den Verfall der Landeswährung unternehmen. Außerdem mahnte Peseschkian die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung.
Dennoch wurden zwei weitere Demonstranten getötet und 30 verletzt. Seit Beginn der neuen Protestwelle kamen damit schon mindestens 27 Menschen ums Leben.
belga/jp