Der von den USA gefangen genommene venezolanische Staatschef Maduro hat sich vor einem New Yorker Gericht für nicht schuldig erklärt. Das berichtete unter anderem die "New York Times" aus dem Gerichtssaal, wo der wegen Drogendelikten angeklagte 63-Jährige zu einer ersten Anhörung vorgeführt wurde. Auch seine ebenfalls angeklagte Ehefrau sagte demnach, sie halte sich für nicht schuldig.
Aus Sicht der USA soll Maduro sein wegen staatlicher Wahlfälschung illegal erlangtes Amt dafür genutzt haben, dass Tausende Tonnen Kokain in die USA transportiert werden konnten. Maduro habe für sich selbst daraus Vorteile gezogen und soll sich dafür mit Drogenhändlern verbündet haben.
dpa/mh