Nach wochenlangen Überschwemmungen und Erdrutschen im Norden der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Toten auf fast 1.000 gestiegen.
Knapp eine Million Menschen mussten aus ihren Häusern fliehen, teilte der nationale Katastrophenschutz mit. Immer noch werden mehr als 230 Menschen vermisst. Der Gouverneur der Provinz Aceh sagte, es fehle an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung.
Die Behörde schätzt die Kosten für den Wiederaufbau auf fast 2,7 Milliarden Euro. Krankenhäuser, Schulen, Verwaltungsgebäude und Brücken wurden in vielen Orten durch die Überflutungen und Erdrutsche zerstört. Insgesamt hatte es in Südostasien in Folge der Tropenstürme und des Monsunregens mehr als 1.800 Tote gegeben.
dpa/dlf/jp