Begleitet von massiven Protesten hat die AfD in Gießen ihre neue Jugendorganisation mit dem Namen "Generation Deutschland" (GD) gegründet.
Bei einem Kongress verabschiedeten mehr als 800 Teilnehmer ein entsprechendes Jugendstatut mit Regeln zur Rolle und Arbeit der neuen Organisation, die im Gegensatz zur Vorgängerin Junge Alternative eng an die AfD angebunden sein soll. Mitglieder müssen beispielsweise auch der AfD angeschlossen sein.
Die junge Vorgängerpartei war vorher ein unabhängiger Verein. Deshalb hatte die Mutterpartei keinen oder nur wenig Einfluss auf den jungen Ableger. Zuletzt war die Junge Alternative als rechtsextremistisch eingestuft worden und lief Gefahr, verboten zu werden.
Der Parteikongress war von Tausenden Demonstranten begleitet worden. Es kam zu Blockaden und Ausschreitungen. Mehrere Menschen wurden bei den Gegenprotesten leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei waren bis zum frühen Nachmittag auch bis zu 15 Beamte leicht verletzt worden.
dpa/dop