Nach dem Brand in einem Wohnkomplex in Hongkong mit weit mehr als 100 Toten sind acht weitere Personen festgenommen worden. Vier der Festgenommenen sollen für eine Beratungsfirma arbeiten, die die Renovierungsarbeiten der Wohnanlage überwachen sollte. Drei weitere Personen sind für ein Subunternehmen im Gerüstbau tätig. Der achte Festgenommene diente als Mittelsmann für das Projekt.
Zuvor hatte die Hongkonger Polizei bereits drei Männer wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung festgenommen - zwei Direktoren und einen technischen Berater eines Bauunternehmens. Sie sollen nicht zugelassene Materialien für die Gerüstnetze verwendet und die Fenster mit Styroporplatten versiegelt haben. Die leicht entflammbaren Materialien sollen die schnelle Ausbreitung des Feuers verursacht haben.
Bei dem Großbrand starben bislang mindestens 128 Menschen. Rund 200 Menschen gelten noch als vermisst. Die Feuerwehr hat das Feuer inzwischen gelöscht und die Such- und Rettungsarbeiten beendet.
dpa/vk