Neue Welle der Gewalt im Irak

Nach einem relativ ruhigen Jahresbeginn hat eine neue Welle der Gewalt mit mehr als 50 Toten heute den Irak erschüttert.

Bei einem Selbstmordanschlag und der Explosion von Autobomben oder selbst gebauten Sprengsätzen wurden zudem mindestens 50 Menschen verletzt.
In der Ortschaft Mukdadija, rund 80 Kilometer nördlich Bagdads, überfielen Terroristen eine schiitische Trauergemeinde. Nachdem sie aus Maschinenpistolen auf die Teilnehmer der Beerdigung gefeuert hatten, sprengte sich ein Selbstmordattentäter inmitten der Fliehenden in die Luft. Dabei starben insgesamt mindestens 36 Menschen, 40 wurden verletzt.