Von Barcelona aus ist am Sonntagvormittag ein neuer Versuch gestartet, Hilfsgüter über das Mittelmeer zu den Menschen im Gazastreifen zu bringen.
Die Aktivisten hinter der Initiative "Global Sumud Flotilla" wollen nach eigenen Angaben mit friedlichen Mitteln die illegale Belagerung des Gazastreifens durchbrechen. Auch die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist wieder dabei. Sie erklärte, Ziel sei es, die Öffnung eines humanitären Korridors anzukündigen und dann weitere Hilfe zu transportieren.
Auch der Vizepräsident der Internationalen Föderation für Menschenrechte (FIDH), der Belgier Alexis Deswaef, fährt mit. Er hat die Föderalregierung aufgefordert, die Aktion zu unterstützen.
Im Juni war ein ähnlicher Versuch gescheitert. Die israelische Armee stoppte die Aktion, das Schiff wurde nach Israel umgeleitet, die Aktivisten wurden ausgewiesen.
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