Ein Jahr nach dem Aufdecken des rund 100 Millionen Euro schweren Finanzbetrugs zulasten der französischen Modekette Kiabi dauern die Ermittlungen und die Suche nach dem verschwundenen Geld an.
Die frühere Finanzchefin der Kette sitzt laut Staatsanwaltschaft Paris weiterhin in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen massiver Veruntreuung.
Die 40-Jährige soll die Millionen zunächst auf ein Konto bei einer Bank in Deutschland überwiesen haben - angeblich als Geldanlage für Kiabi. Tatsächlich soll sie das Geld anschließend auf ein Konto in der Türkei weitergeleitet haben.
dpa/sh