Nach den verheerenden Wald- und Buschbränden der vergangenen Wochen in Spanien sollen die betroffenen Bürger schnell finanzielle Hilfe vom Staat erhalten. Auf der ersten Sitzung des Ministerrates nach der Sommerpause erklärte die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez zahlreiche Gebiete zu Notstandszonen. Damit können die Bürger Unterstützung für den Wiederaufbau beantragen, wie die Regierung in Madrid mitteilte.
Obwohl sich die Lage seit dem Wochenende entspannt hat, lodern weiterhin viele Feuer. Aktuell seien noch 15 größere Brände aktiv, sagte Innenminister Fernando Grande-Marlaska vor Journalisten. Besonders besorgniserregend seien drei Feuer im Nordwesten Spaniens.
Es waren die schwersten Naturbrände seit Jahrzehnten. Nach jüngsten Schätzungen wurden seit Jahresbeginn in Spanien mehr als 4.100 Quadratkilometer Land zerstört - eine Fläche knapp fünfmal so groß wie das Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft.
dpa/rop