Nach dem schweren Erdbeben in Myanmar hat die Militärregierung eine dreiwöchige Waffenruhe im Bürgerkrieg verkündet. Durch den Schritt sollen die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten erleichtert werden.
In Myanmar wuchs zuletzt die Kritik an der Militärregierung, die Berichten zufolge auch nach dem Beben weiter Luftangriffe auf Widerstandsgruppen geflogen haben soll.
Das Erdbeben hatte letzten Freitag schwere Verwüstungen angerichtet. Fast 2.900 Menschen starben, etwa 4.600 wurden verletzt.
Die EU hat eine Luftbrücke für Hilfslieferungen eingerichtet. Bei einem ersten Flug sollen rund 80 Tonnen Hilfsgüter wie Zelte, Wasser und Medizinprodukte in das Land gebracht werden.
dpa/jp