Die Auslieferungen von Fahrzeugen des US-Herstellers Tesla sind im vergangenen Quartal nach einem Modellwechsel und Kontroversen um Firmenchef Elon Musk im Jahresvergleich um rund 13 Prozent gefallen.
Der von Milliardär Musk geführte Elektroauto-Hersteller brachte zwischen Januar und Ende März 336.681 Fahrzeuge zu den Kunden.
Die Tesla-Aktie fiel in einer ersten Reaktion im vorbörslichen US-Handel um mehr als vier Prozent. Die schwachen Zahlen hatten sich bereits abgezeichnet. So fielen die Tesla-Neuzulassungen in der Europäischen Union in den ersten beiden Monaten im Jahresvergleich um 49 Prozent auf gut 19.000 Wagen.
In China gab es im März nach vorläufigen Zahlen ein Minus von mehr als elf Prozent. Ein Grund für den Rückgang dürfte der Umstieg auf eine erneuerte Version des Models Y sein. Tesla rüstete Anfang des Jahres die Fertigungsstraßen um. Dafür pausierte die Herstellung einige Wochen lang. Außerdem wurde in den vergangenen Monaten die Kritik an der politischen Rolle und den Ansichten von Musk immer lauter.
dpa/moko