Nach dem Erdbeben in Myanmar ist die Zahl der bestätigten Toten nach Medienberichten auf 1.644 gestiegen. Das hat die einheimische Nachrichtenseite "Myanmar Now" unter Berufung auf die Militärführung des Landes berichtet. Demnach wurden mehr als 3.400 Menschen verletzt.
In Thailand sind bisher neun Tote bestätigt. Allerdings suchen Rettungskräfte in den Trümmern eines eingestürzten Hochhauses noch nach mehr als 100 Vermissten.
Die Militärjunta in Myanmar rief für weite Teile des Landes den Notstand aus und bat um internationale Hilfe. Mehrere Länder, darunter Indien und China, haben Rettungskräfte in die Erdbebengebiete geschickt. Auch die EU, die USA und die Vereinten Nationen kündigten Hilfe an.
Das belgische Rote Kreuz hat einen Spendenaufruf gestartet. In Flandern unterstützt die Organisation humanitäre Soforthilfe in Südostasien mit 100.000 Euro.
dpa/jp/est