Im Prozess gegen den französischen Altpräsidenten Nicolas Sarkozy wegen angeblicher Wahlkampfgelder aus Libyen hat die Anklage sieben Jahre Haft gefordert. Außerdem plädierte die Finanzstaatsanwaltschaft vor Gericht in Paris auf eine Geldstrafe von 300.000 Euro für den 70-Jährigen.
Die Libyen-Affäre dreht sich um Hinweise, wonach für Sarkozys Präsidentschafts-Wahlkampf 2007 illegal Millionensummen vom Regime des damaligen libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi geflossen sein sollen. Der Konservative, der von 2007 bis 2012 französischer Präsident war, hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen.
dpa/moko