Die Zahl der Todesopfer bei den Waldbränden in Südkorea steigt weiter - auf inzwischen mehr als 20. Allein seit Dienstagnachmittag sind im Südosten des Landes 18 Menschen durch die Feuer ums Leben gekommen. Am Wochenende waren bereits vier Einsatzkräfte beim Kampf gegen die Flammen gestorben.
Am Dienstag stürzte zudem ein Helikopter bei Löscharbeiten ab. Der 73-jährige Pilot starb. Daraufhin haben die Behörden sämtliche Flüge der rund 140 Helikopter in den betroffenen Brandgebieten eingestellt.
Laut lokalen Medien handelt es sich um die bisher drittgrößten Waldbrände in der Geschichte des Landes. Eine Fläche von mehr als 40.000 Hektar brannte bereits nieder. Rund 30.000 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Mindestens vier Landkreise wurden zum Katastrophengebiet erklärt.
dpa/sh