Zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf ist bei Gedenkfeiern der vielen Toten gedacht worden. In Haltern am See kamen mehrere Hundert Menschen auf dem Schulhof eines Gymnasiums zusammen. 16 Jugendliche und zwei Lehrerinnen dieser Schule waren damals auf dem Rückweg von einem Spanienaustausch an Bord der Unglücksmaschine.
Insgesamt starben 150 Menschen bei dem Absturz in den französischen Alpen. Nach Überzeugung der Ermittler führte der psychisch kranke Copilot den Absturz absichtlich herbei, um sich das Leben zu nehmen. Viele Familienangehörige der Absturzopfer sind zum Jahrestag gemeinsam an den Absturzort in der Nähe von Le Vernet in den französischen Alpen gereist. Auch an den Flughäfen in Düsseldorf und Barcelona waren Gedenkfeiern geplant.
dpa/est