ArcelorMittal kommt nur langsam aus der Krise

Beim weltgrößten Stahlkocher ArcelorMittal geht es langsam wieder aufwärts: 2010 schloss der Stahlriese mit einem Gewinn von 2,9 Milliarden Dollar ab - nach 157 Millionen Dollar im Krisenjahr 2009, teilte das Unternehmen am Dienstag in Luxemburg mit.

Hochofen von Arcelor-Mittal in Ougrée

Hochofen von Arcelor-Mittal in Ougrée

Im Rekordjahr 2008 hatten noch 9,4 Milliarden Dollar unter dem Strich gestanden. 2010 waren es 2,9 Milliarden.

Der Umsatz stieg 2010 um gut ein Viertel Prozent auf 78 Milliarden Dollar. Die zweite Jahreshälfte war die schwächere. Im Schlussquartal wies ArcelorMittal vor allem wegen der Kosten für die Abspaltung der Edelstahlsparte Aperam einen Verlust von rund 800 Millionen Dollar aus.

Für das erste Jahresviertel 2011 sind die Aussichten besser. Wir erwarten, dass 2011 ein besseres Jahr wird als 2010, erklärte Geschäftsführer Lakshmi N. Mittal.

Da die Nachfrage wieder anziehe, werde die Auslastung der Werke auf 76 Prozent hochgefahren. Im vierten Quartal von 2010 hatte sie bei nur 69 Prozent gelegen.

Nach dem ArcelorMittal seit Sommer im Tagesgeschäft mit sinkenden Preisen zu kämpfen hatte, sind die Aussichten nun besser. Die Erlöse für Stahl steigen inzwischen wieder an. Für 2011 sind Investitionen von fünf Milliarden Dollar geplant. ArcelorMittal beschäftigt weltweit rund 263.000 Menschen.

dpa/belga/jp - Archivbild belga

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