Große Werbepartner ziehen sich bei Twitter zurück

Immer mehr große Firmen stoppen ihre Werbung beim Kurznachrichtendienst Twitter. Sie protestieren damit gegen die Neuausrichtung des Dienstes unter dem neuen Eigner Elon Musk.

Twitter-Logo an der Unternehmenszentrale in San Francisco (Bild: Constanza Hevia/AFP)

Twitter-Logo an der Unternehmenszentrale in San Francisco (Bild: Constanza Hevia/AFP)

In der Nacht zu Samstag kündigte die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines an, nicht mehr über Twitter zu werben. Kurz zuvor hatten dies auch Pfizer und Volkswagen getan.

Musk hatte am Freitag rund der Hälfte der Twitter-Mitarbeiter per E-Mail gekündigt. Darunter seien auch die Teams, die darüber wachen, dass Menschenrechte und ethische Standards in den Twitter-Botschaften eingehalten werden.

Musk hatte vergangene Woche versucht, Werbekunden zu beruhigen. Er schrieb in einem offenen Brief, dass Twitter kein Ort sein werde, an dem man sich ohne Konsequenzen alles erlauben könne. Gleichzeitig drohte er Kunden, sie öffentlich bloßzustellen, wenn sie keine Anzeigen mehr bei Twitter schalten.

vrt/okr