Abgestürzte Antonov sollte Munition nach Bangladesch bringen

In Griechenland hat eine Sondereinheit der Armee am Sonntagmorgen damit begonnen, die Trümmer des Frachtflugzeugs zu untersuchen, das in der Nacht zu Sonntag über dem Nordosten des Landes abgestürzt war.

Trümmerteile der abgestürzten Antonov-Maschine in der Nähe der griechischen Stadt Kavala (Bild: Sakis Mitrolidis/AFP)

Trümmerteile der abgestürzten Antonov-Maschine in der Nähe der griechischen Stadt Kavala (Bild: Sakis Mitrolidis/AFP)

Die Antonov war unterwegs von Serbien nach Bangladesch. An Bord der Maschine sollen sich 11,5 Tonnen Munition für Mörsergranaten befunden haben, wie der serbische Verteidigungsminister Stefanovic in Belgrad bekanntgab. Abnehmer war das Verteidigungsministerium in Dhaka.

Behauptungen in Medien, dass die Antonov Waffen von Serbien in die Ukraine transportieren sollte, wies der Minister zurück. Das Flugzeug gehöre lediglich einer ukrainischen Fluggesellschaft. Bei dem Unfall kamen alle acht Besatzungsmitglieder ums Leben.

dpa/sh