Selenskyj in Cannes zugeschaltet: Das Kino sollte nicht schweigen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Dienstagabend per Videoschalte an die Gäste des Filmfestivals in Cannes gewandt.

Der ukrainische Präsident Selenskyj während einer Videoansprache beim Filmfest von Cannes (Bild: Christophe Simon/AFP)

Der ukrainische Präsident Selenskyj während einer Videoansprache beim Filmfest von Cannes (Bild: Christophe Simon/AFP)

In seiner Rede zog er einen Vergleich zu Charlie Chaplins Film „Der große Diktator“, um das Kino dazu aufzurufen, angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht „zu schweigen“.

Selenskyj sagte, jeden Tag würden Hunderte von Menschen sterben. „Wir brauchen einen neuen Chaplin, der beweist, dass das Kino heutzutage nicht schweigt.“

Anschließend eröffnete die Schauspielerin Julianne Moore offiziell die Filmfestspiele und der Eröffnungsfilm „Coupez!“ wurde gezeigt.

dpa/est