Riesenandrang bei Präsidentenwahl auf den Philippinen

Bei der Präsidentenwahl auf den Philippinen zeichnet sich eine sehr hohe Wahlbeteiligung ab. Vor den Wahllokalen bildeten sich teils lange Schlangen.

Rodrigo Duterte am 16. September (Bild: Toto Lozano/Philippine Presidential Photo Division/AFP)

Rodrigo Duterte (Archivbild: Toto Lozano/Philippine Presidential Photo Division/AFP)

Gleichzeitig kam es an den Urnen aber zu Verzögerungen, weil teilweise Stimmenzählmaschinen defekt waren und Namen auf Wählerlisten fehlten.

Rund 67 Millionen Philippiner sind dazu aufgerufen, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für den scheidenden Präsidenten Rodrigo Duterte zu bestimmen.

Als Favorit gilt der Sohn des verstorbenen Ex-Diktators Ferdinand Marcos. Ferdinand „Bongbong“ Marcos Jr. gab seine Stimme am Morgen in seiner Heimatstadt Batac City ab, etwa 380 Kilometer nördlich von Manila. Anschließend besuchte er zusammen mit seiner Mutter Imelda Marcos einen Gottesdienst. Die Frau des früheren Diktators war einst für ihren Schuhtick weltberühmt.

dpa/sh