100 Migranten bei Schiffbruch in der Ägäis gerettet

Die griechische Küstenwache hat 100 Migranten von einem sinkenden Boot vor der Kykladen-Insel Paros gerettet.

Wie der staatliche Rundfunk unter Berufung auf die Küstenwache berichtete, waren die Menschen auf dem Weg von der Türkei nach Italien unterwegs. Sie sollen mehrheitlich aus Afghanistan stammen.

Migranten versuchen regelmäßig, von der türkischen Ägäisküste direkt über die gefährlichen Routen nördlich oder südlich von Kreta nach Italien zu gelangen. Auf der weiten Strecke kommt es immer wieder zu Maschinenschäden oder anderen Havarien der in der Regel veralteten, kaum seetüchtigen Boote, die den Menschen von Schleuserbanden verkauft werden.

dpa/mh