Fähre in Adria brennt weiter – Suche nach Vermissten ohne Ergebnis

Die Suche nach zwölf Vermissten auf der brennenden Autofähre in der südlichen Adria gestaltet sich extrem schwierig.

An den Außenseiten des Schiffes wurden nach Angaben des griechischen Zivilschutzes Temperaturen um 600 Grad gemessen. Deshalb könne man nicht an Bord.

Die Fähre treibt nördlich von Korfu, wenige Seemeilen vor der albanischen Küste dahin. 280 Menschen konnten in Sicherheit gebracht worden. Neun Menschen wurden leicht verletzt, einer schwer.

Bei den offiziell zwölf Vermissten handelt es sich um Lkw-Fahrer, die die Nacht zum Freitag, als der Brand ausbrach, in ihren Fahrzeugen auf den Garagendecks verbracht hatten, obwohl dies nicht erlaubt ist.

Es ist weiter unklar, wodurch das Feuer im Laderaum des Schiffes ausgelöst wurde. Die Fähre war von Griechenland nach Italien unterwegs. Die meisten Passagiere stammen aus Bulgarien, Rumänien und der Türkei.

dpa/mh