US-Regierung gibt Dokumente zum JFK-Mord frei – Forscher enttäuscht

Mehr als 58 Jahre nach der Ermordung von US-Präsident John F. Kennedy hat die US-Regierung nun weitere knapp 1.500 Dokumente über das Attentat freigegeben. Forscher äußerten sich beim Sender CNN allerdings enttäuscht über die Dokumente.

Sie enthielten wenig Neues und schienen zum Teil Duplikate von bereits freigegebenen Dokumenten zu sein. Nach wie vor seien Tausende Dokumente teilweise geschwärzt oder würden ganz zurückgehalten. Die nun veröffentlichten Dokumente stammen zum Großteil von der US-Bundespolizei FBI und dem Auslandsgeheimdienst CIA.

Politiker und Forscher drängen seit Jahrzehnten auf eine vollständige Freigabe der Dokumente – auch um Verschwörungstheorien zu unterbinden. Der Freigabeprozess war unter dem ehemaligen US-Präsidenten Trump ins Stocken geraten. US-Präsident Joe Biden kündigte im Oktober die Freigabe der Dokumente an.

Weitere bislang mehr als 14.000 gesperrte Dokumente sollen bis zum 15. Dezember 2022 auf eine Veröffentlichung hin geprüft werden.

dpa/sh