Hilfsorganisationen: Razzien und Gewalt gegen Migranten in Libyen hält an

In Libyen gehen Sicherheitskräfte nach Informationen von Hilfsorganisationen weiter mit beispielloser Härte gegen Migranten vor.

In den vergangenen Tagen seien bei Razzien in der Hauptstadt Tripolis erneut mindestens 5.000 Flüchtlinge und Migranten willkürlich festgenommen und in Lager gedrängt worden, unter ihnen Frauen und Kinder.

In den heillos überfüllten und unhygienischen Lagern werden den Hilfsorganisationen zufolge viele Menschen ohne ausreichend Zugang zu sauberem Wasser, Essen, Toiletten oder medizinischer Versorgung festgehalten. Immer wieder komme es außerdem zu Gewalt, sexuellen Übergriffen und Ausbeutung durch Aufseher.

dpa/mh