Kein klarer Favorit vor Bundestagswahl in Deutschland

Kurz vor der Bundestagswahl am Sonntag in Deutschland deutet sich in einer neuen Umfrage ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und Union an. Beide Seiten haben aber klar gemacht, dass sie nicht mehr miteinander regieren wollen. Experten erwarten zähe Koalitionsverhandlungen.

TV-Triell der Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet (Bild: Michael Kappeler/Pool/AFP)

TV-Triell der Kanzlerkandidaten Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Armin Laschet (Bild: Michael Kappeler/Pool/AFP)

Die Sozialdemokraten verlieren in der Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach einen Prozentpunkt und kämen auf 26 Prozent, CDU/CSU unverändert auf 25 Prozent. Die Grünen legen auf 16 Prozent zu, die FDP auf 10,5 Prozent. Die rechte AfD und die Linke verlieren an Zustimmung.

Die meisten Parteien hatten am Freitag ihren offiziellen Abschluss des Bundestagswahlkampfs. Dennoch sind einige Spitzenkandidaten am Samstag noch unterwegs, um unentschlossene Wähler zu überzeugen. Die scheidende Kanzlerin Merkel und der CDU-Kanzlerkandidat Laschet werben am Samstag in Laschets Heimatstadt Aachen ein letztes Mal gemeinsam um die Gunst der Wähler. SPD-Kanzlerkandidat Scholz fährt nach Potsdam.

dpa/rtbf/jp