Gericht weist Schmerzensgeldklage nach Germanwings-Absturz ab

In einem Prozess um zusätzliches Schmerzensgeld nach dem Germanwings-Absturz vor mehr als sechs Jahren haben die Hinterbliebenen eine Niederlage einstecken müssen.

Denkmal für die Opfer des Germanwings-Absturzes in Prads Haute Bleone in den französischen Alpen

Denkmal für die Opfer des Germanwings-Absturzes in Prads Haute Bleone in den französischen Alpen (Archivbild: Boris Horvat /AFP)

Die Richter am Oberlandesgericht Hamm wiesen die Berufungsklage mehrerer Angehöriger zurück, die von der Germanwings-Mutter Lufthansa ein zusätzliches Schmerzensgeld in Höhe von 30.000 Euro gefordert hatten.

Die Richter bestätigten damit das Urteil der ersten Instanz. Sie vertraten die Auffassung, die medizinische Überwachung der Piloten sei eine hoheitliche Aufgabe des Staates.

dpa/sh

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