Haiti: Erdbebenhilfe erreicht Regionen nur schleppend

Nach dem schweren Erdbeben in Haiti gestalten sich die Bergungsarbeiten weiterhin schwierig. Nach Angaben der Einsatzkräfte werden unter den etwa 50.000 eingestürzten oder beschädigten Häusern noch immer Tote geborgen.

Nach Erdbeben auf Haiti: Menschen durchsuchen Trümmer eines zerstörten Hotels in Les Cayes (Bild: Stanley Louis/AFP)

Nach Erdbeben auf Haiti: Menschen durchsuchen Trümmer eines zerstörten Hotels in Les Cayes (Bild vom 14.8.: Stanley Louis/AFP)

Die Bergungstrupps seien noch nicht zu allen zerstörten Gebäuden gelangt. Am Mittwoch zog zudem noch der Tropensturm „Grace“ über die schwer getroffene Halbinsel Tiburon und verursachte Überschwemmungen.

Nach Angaben der Behörden kamen bei dem Erdbeben bislang mehr als 2.200 Menschen ums Leben, mindestens 12.300 Menschen wurden verletzt. Hilfsorganisationen werfen der Regierung Haitis ein schlechtes Krisenmanagement vor.

dpa/dlf/jp