Zweite Runde bei den Regionalwahlen in Frankreich eröffnet

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche sind Französinnen und Franzosen am Sonntag zu den Regionalwahlen im Land aufgerufen.

Da die Wahlbeteiligung bei der ersten Runde am vergangenen Sonntag einen historisch niedrigen Wert erreicht hatte, appellierten Politiker an die Bürgerinnen und Bürger, ins Wahllokal zu gehen.

Die Regionalwahlen gelten auch als Stimmungstest für die Präsidentenwahl in zehn Monaten, Favoriten sind dafür Staatschef Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen. Ihre Lager steckten bei der Abstimmung vor einer Woche eine schwere Schlappe ein.

Die Le-Pen-Partei Rassemblement National könnte in der südlichen Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur die Wahl gewinnen. Es wäre das erste Mal, dass die rechtsextreme Partei eine Region für sich entscheidet.

dpa/sh