4100 Journalisten der BBC protestieren gegen Rentenreform

Ein Streik der Journalisten legt seit Mitternacht das Programm des britischen Senders BBC teilweise lahm. Die Mitglieder der Journalisten-Gewerkschaft NUJ verweigern die Arbeit. Sie protestieren gegen eine geplante Rentenreform.

Streik bei der BBC

Durch den Ausstand fallen viele Hörfunk- und Fernsehprogramme der BBC aus. Zu dem 48-stündigen Streik rief die National Union of Journalists NUJ auf. Dem Fachverband sind etwa 4.100 BBC-Mitarbeiter angeschlossen.

Betroffen war unter anderem das BBC-Zugpferd ‚Today‘ auf Radio4. Auch andere Nachrichtenprogramme auf den Inlandssendern und den internationalen Programmen fielen aus. Die Lücken werden mit aufgezeichneten Sendungen und Archivmaterial gefüllt.

Die meisten anderen Gewerkschaften haben der Rentenreform zugestimmt. Verhandlungen zwischen NUJ und Direktion wurden Ende Oktober abgebrochen. Die BBC muss ungefähr 1,5 Milliarden Pfund (1,7 Milliarden Euro) einsparen. Das soll unter anderem durch Pensionskürzungen und die Erhöhung des Renteneintrittsalters von 60 auf 65 Jahre geschehen.

Weitere Aktionen im Laufe des Monats November und zu Weihnachten sind geplant.

vrt/afp/okr/km - Bild: belga

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