G7 verurteilen Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar

Die G7 haben Gewalt gegen Demonstranten nach dem Putsch in Myanmar scharf verurteilt und fordern mit Nachdruck die Freilassung der faktischen Regierungschefin Aung San Suu Kyi.

Demonstranten halten Bilder der entmachteten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Bild: Philip Fong/AFP)

Demonstranten halten Bilder der entmachteten De-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi (Bild: Philip Fong/AFP)

„Das Militär und die Polizei müssen äußerste Zurückhaltung üben sowie die Menschenrechte und das Völkerrecht achten“, betonten die Außenminister der Gruppe sieben führender Wirtschaftsmächte in einer Mitteilung, die am Dienstag in London veröffentlicht worden ist. „Der Einsatz scharfer Munition gegen unbewaffnete Menschen ist inakzeptabel.“ Wer Gewalt gegen friedliche Demonstranten einsetze, werde zur Rechenschaft gezogen.

Im südostasiatischen Myanmar, dem früheren Burma, hatte die Armee sich in der Nacht zum 1. Februar zurück an die Macht geputscht und Aung San Suu Kyi sowie viele Mitglieder ihrer Regierung in Gewahrsam genommen. Seither wurden zahlreiche weitere Politiker, Aktivisten und Demonstranten festgenommen. Die Einsatzkräfte haben auch mit scharfer Munition auf Demonstranten geschossen.

dpa/km

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