Mexiko verzeichnet 79.500 Verschwundene

14 Jahre nach dem Beginn des sogenannten Drogenkrieges in Mexiko gelten inzwischen fast 80.000 Menschen als verschwunden. Das gab die Regierung in Mexiko bekannt.

Fast alle verschwanden seit 2006, als der damalige Präsident Felipe Calderón den Drogenbanden den Krieg erklärte. Es war der Beginn einer blutigen Ära der mexikanischen Geschichte.

Mehr als 350.000 Menschen wurden seitdem getötet, derzeit gibt es knapp 100 Morde am Tag.

dpa/est