UN-Bericht: Unterernährung ist gefährlich auf dem Vormarsch

Die Zahl der Menschen, die unter Hunger und Unterernährung leiden, nimmt weiter zu. Das schreiben die UN-Organisation für Nahrung und Landwirtschaft (FAO), das UN-Kinderhilfswerk (Unicef) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem Jahresbericht.

Mutter mit ihrem unterernährten Kind in einem Gesundheitszentrum in Khandwa, Indien

Bild: Sanjeev Gupta/AFP

Aktuelle Schätzungen gehen davon aus, dass zurzeit 690 Millionen Menschen hungern müssen. Das ist jeder elfte Mensch auf der Welt.

Damit stieg die Zahl der chronisch Unterernährten um zehn Prozent im Vergleich zu 2018. Ein Viertel der Weltbevölkerung sei von „mäßiger oder schwerer Ernährungsunsicherheit“ betroffen, heißt es weiter in dem UN-Bericht.

dpa/mh